So hat Google angekündigt, weitere 149 Millionen Dollar in eine Serverfarm im finnischen Hamina zu stecken. Mit dem Ausbau komme der Anbieter der gestiegenen Nachfrage nach online gepeicherten Videos und Daten nach.
Es ist die erste Investition des Internetkonzerns in den Ausbau eines Rechenzentrums seitdem es im Dezember mit der Errichtung erster Datenzentren in Asien begonnen hat. Für insgesamt 300 Millionen Dollar entstehen zwei Anlagen in Hongkong und Singapur, die frühestens 2013 ihren Betrieb aufnehmen werden.
Das Rechenzentrum in Hamina hatte Google 2009 auf dem Gelände einer ehemaligen Papierfabrik errichtet. Und hier sticht Google vor allem mit einer innovativen Kühlung heraus. Google nutzt die kalte Luft der borealen Klimazone und Meerwasser aus der finnischen Bucht, um die Kosten für die Kühlung niedrig zu halten.
Mit den zusätzlichen 149 Millionen Euro verdoppelt das Unternehmen seine Investition in die europäische Anlage nahezu. Das Grundstück hatte es damals für 40 Millionen Euro gekauft. Der Aufbau des Rechenzentrums kostete weitere 160 Millionen Euro.
Auch Facebook macht sich in seinem europäischen Rechenzentrum im nordschwedischen Lulea das kühle Klima zunutze, um seine Kühlkosten zu senken. Als Stromquelle dient hauptsächlich Wasserkraft aus dem Fluss Lulea. Im jüngsten Greenpeace-Ranking schnitt das Social Network aufgrund des gewählten Standorts gut ab. Google nannte die Umweltorganisation ebenfalls als positives Beispiel.
[mit Material von Björn Greif, ZDNet.com]
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