SAP-Anwender können seit Kurzem Lizenzen und Wartungsverträge für den Einsatz vor Ort durch ein Cloud-Abonnement ersetzen. Allerdings ist das an weitere Investitionen und an eine Vertragslaufzeit von fünf Jahren gebunden. Durch die Nutzungsänderungen bei On-Premise-Lizenzen können Unternehmen nun einen Teil ihrer Lizenzen und Wartungsverträge auf andere Vor-Ort-Lösungen umwidmen, wie In-Memory-Computing und mobile Anwendungen. Zudem erlaubt SAP, nicht genutzte Lizenzen zurückzugeben.
Die Wartungskosten berechnet SAP dann nach dem Standardrabattschlüssel für die Anzahl der verbleibenden Lizenzen neu. Eine Erhöhung der Wartungskosten bleibt jedoch ausgeschlossen.
Der Verbrauch von SAP-Named-User-Lizenzen lässt sich optimieren unter anderem durch die Erkennung und Löschung von inaktiven Benutzerkonten, die Erkennung und Beseitigung doppelter Benutzer sowie die optimierte Zuordnung von Lizenztypen anhand der tatsächlichen Nutzungsdaten optimieren.
Jedoch liefert die Systemvermessung und der damit erzeugte LAW-Bericht (License Administration Workbench) keine Optimierung der Named-User-Lizenztypen. Es wird lediglich aufgezeigt, wie viele Lizenzen pro Kategorie eingesetzt werden.
Meistens wird ein erheblicher Lizenzüberschuss aufgedeckt. Eine Optimierung der Named-User-Lizenztypen weist häufig auf eine zu hohe Zahl kostspieliger Lizenzen hin (etwa Developer, Professional und Limited Professional). Diese überschüssigen Lizenzen können genutzt werden, um den Bedarf nach zusätzlichen Lizenzen zu decken und die Zahl der Lizenz- und Wartungsverträge künftig zu reduzieren.
Vereinfacht wird die Suche nach Überlizenzierungen mit speziellen Lösungen, die das SAP-Lizenzmanagement automatisieren.
Jetzt erklären die Experten von dem Lizenz-Management-Spezialisten Flexera, dass Unternehmen, deren Lizenzbedarf mittelfristig nicht steigt, bislang fortlaufenden Wartungskosten nur dann senken konnten, wenn sie sämtliche Lizenzen zurückgabe und kleineres Lizenzvolumen neu einkaufen.
Hierbei hing die Amortisationszeit im Wesentlichen von dem Rabatt ab, der für die neu gekauften Lizenzen ausgehandelt wurde.
“Die jetzigen Änderungen an den Lizenznutzungsrechten eröffnen neue Möglichkeiten, Kosten einzusparen”, erklärt Peter Prestele, General Manager EMEA bei Flexera Software. “Ganz gleich, ob es darum geht, die Kosten von neuen SAP-Lösungen für Cloud- und Vor-Ort-Installationen zu senken oder fortlaufende Wartungskosten einzusparen: Der Zeitpunkt war nie günstiger, die Vorteile einer Optimierung der SAP-Softwarelizenzen auszuschöpfen.”
Natürlich hat auch Flexera ein entsprechendes Angebot: Mit der FlexNet Manager Suite können Unternehmen Lizenzen optimieren und vor allem auch darüber wachen, dass die Lizenzvorschriften eingehalten werden. Neben SAP-Lizenzen unterstützt die Software auch andere Anbieter wie Microsoft, Adobe, IBM, Symantec oder Oracle.
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