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Lässt Intel Komponenten für die Langstrecke sterben?

Der Chip-Konzern Intel will nicht länger in passive Komponenten für Langstrecken-Glasfaserleitungen
investieren. Eine ganze Fabrik im kalifornischen San Jose soll nun umgerüstet werden, um statt
dessen Unternehmenslösungen zu produzieren. Das meldet das Branchenmagazin Light Reading
unter Berufung auf gut informierte Kreise.
Eine angeblich bevorstehende Schließung des Werks dementierte ein Intel-Sprecher. Er sagte
lediglich, dass frühere Projekte, die Investitionen in Langstrecken-Komponenten und deren Forschung
angetrieben hatten, auslaufen würden oder ganz gestoppt worden seien. Die Fabrik in San Jose
würde jedoch weiter produzieren. “Dort wird gearbeitet,” bekräftigte der Sprecher. Jedoch was genau
und wie lange, sagte er nicht. Andererseits gab er zu, dass etwa 100 Beschäftigte bereits ihren
Marschbefehl in andere Abteilungen erhalten hätten.

Aktivitäten der Investment-Tochter Intel Capital, die laut unternehmensnahen Quellen einen Teil
der Wertpapiere in jenem Glasfaserbereich für einen Verkauf zusammengestellt habe, sorgen zudem
für Verwirrung. Der Intel-Sprecher sagte dazu lediglich, dass mit Anteilspaketen immer wieder
gehandelt würde.

Von Ausstiegsplänen nicht betroffen scheinen indes andere Aktivitäten von Intel auf dem Gebiet
der Weitstrecken-Übertragung über Glasfaser. Die im kalifornischen Newark gelegene
Produktionsstätte der Intel-Tochter LightLogic produziert laut Insiderkreisen mit Volldampf.

Silicon-Redaktion

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