Die Einführung der elektronischen Krankenversicherungskarte im Jahr 2006 könnte eine zweite Maut-Pleite werden, sagte Willi Berchthold, Chef von Giesecke & Devrient, auf der CeBIT. Industrie, Gesundheitsverbände und Politik müssten sofort an einem Strang ziehen, um den Termin zu halten. Die Krankenversicherungskarte sei um “eine Dimension schwerer einzuführen als die Maut, weil nicht nur die LKW-Fahrer, sondern alle Deutschen betroffen sind”. Noch ist der Termin zu halten, glaubt Berchtold. Schließlich habe Giesecke & Devrient die 24 Millionen Taiwanesen innerhalb von 18 Monaten mit elektronischen Krankenversicherungskarten ausgestattet.
Die Kosten für die Einführung der elektronischen Krankenversicherungskarte in Deutschland lägen bei bis zu 1,7 Milliarden Euro, zitierte Peter Eisenbacher, Mitglied der Geschäftsleitung von Giesecke & Devrient, eine Studie des Marktforschungsunternehmens Debold & Lux. Das meiste Geld, 300 bis 400 Millionen Euro, verschlinge die Infrastruktur in den Praxen und Apotheken. Laut Eisenbacher kostet die Infrastruktur pro Praxis oder Apotheke 3000 bis 4000 Euro. Nach der Einführung der elektronischen Karte werde man jedoch 13 bis 26 Milliarden Euro jährlich einsparen.
Das Bundesgesundeitsministerium werde “in Kürze” zwölf Regionen bekannt geben, in denen der Testbetrieb der Karte startet. Giesecke & Devrient hat sich zusammen mit Siemens um ein Pilotprojekt in der Region Ingolstadt beworben. Zu den weiteren Bewerbern um den Auftrag gehört auch IBM.
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