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Macromedia-Tool soll Call-Center abschaffen

Das amerikanische Softwarehaus Macromedia stellt eine neue Entwicklungsumgebung (Integrated Developer Environment, IDE) vor. Die IDE ‘Flex Builder’ soll alle Funktionen von Macromedia Dreamweaver enthalten und die Arbeit mit einem eigenen Presentation Server, ‘Flex’, vereinfachen. Rich-Internet-Applikationen sollen sich so schneller und einfacher erstellen lassen.
Macromedia Flex ist seit Ende März 2004 verfügbar. Der Flex Builder soll als Erweiterung die Entwicklung von Rich-Internet-Applikationen in Geschäftsprozessen beschleunigen. Dafür hat das Produkt bereits integrierte Schnittstellen zu Geschäftsanwendungen wie Customer Relationship Management. Entwicklungsteams sollen so unter anderem den Umgang mit Flex schneller erlernen. Zu den Features der Entwicklungsumgebung gehören unter anderem eine Design-Ansicht für das visuelle Interface-Layout, ein stabiler Code-Editor  für XML- und ActionScript-Programme sowie Debugging-Möglichkeiten.

“Mit Macromedia Flex kann eine neue Generation von Unternehmensanwendungen entwickelt werden, die die Grenzen des bisher Möglichen überschreiten”, sagt David Mendels, Senior Vice President von Macromedia in San Francisco. Dies gelte sowohl für die Benutzeroberflächen als auch für den Workflow während der Entwicklung. Die Visualisierung von Daten aus Business-Intelligence-Applikationen in einem so genannten Dashboard und interaktive Produktkonfiguratoren sollen mehr Transparenz in den Online-Handel bringen und sogar Call-Center überflüssig machen. Ein standardbasierter Ansatz zur Programmierung auf Basis von XML sowie ECMA-Script ist ebenfalls enthalten.

Flex Builder ist nur auf Englisch erhältlich und steht ab heute in einer Windows-Version zur Verfügung. Künftig ist die IDE Teil des Flex-Presentation-Servers. Dieser wird auf CPU-Basis in Zweierschritten angeboten und kostet pro CPU unter 6000 Euro. Das Basis-Paket kostet 14.400 Euro.

Silicon-Redaktion

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