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HPs Fiorina übt Selbstkritik in Sachen Compaq

Carleton Fiorina, CEO von Hewlett-Packard (HP), zeigt sich selbstkritisch bezüglich der Übernahme von Konkurrent Compaq, die vor zwei Jahren abgeschlossen wurde. Anlässlich einer Konferenz in Asien sagte die Managerin, dass nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft worden seien, die sich durch den Kauf erschlossen hätten.
“Wir bringen das, was wir konstruiert haben, nicht richtig in Schwung”, zitiert die US-Presse Fiorina. HP habe Compaq im Jahr 2002 übernommen, um Synergien aus einer breiteren Produktpalette und einem am Markt unvergleichlichen Angebot an Endverbraucher- und Geschäftskundenangeboten zu ziehen. Das mit Compaq, so sagte sie, sei eine Taktik und keine Strategie gewesen. Deshalb müsse jetzt daran gearbeitet werde, die frühen Fehler auszugleichen und das Meiste aus dem fusionierten Unternehmen herauszuholen. Sie räumte auch Fehler bei Personalentscheidungen, beziehungsweise an dem Zeitpunkt dieser Entscheidungen ein.

Sie sagt dies zu einem Zeitpunkt, da die meisten Compaq-Manager, die zunächst einen Job bei HP übernommen hatten, das fusionierte Unternehmen verlassen haben oder selbst von Fiorina gekündigt worden waren. So mussten Peter Blackmore, Head of Enterprise Sales, Jim Milton, Senior Vice President und Managing Director der Region Americas, und Kasper Rorsted, der bislang die neu gegründete Abteilung Customer Solutions Group in der Region EMEA leitete, im vergangenen August gehen. Die Branche brachte diesen Schritt offen mit der Compaq-Übernahme in Zusammenhang.

Silicon-Redaktion

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