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Wireless-Hardware verstaubt nicht in den Regalen

Die Umsätze und Stückzahlen von WiFi-Hardware wachsen stetig. Laut den jüngsten Zahlen von Infonetics Research kletterten die Umsätze im dritten Quartal 2004 um rund neun Prozent auf weltweit 785 Millionen Dollar. Der Absatz von einzelnen Einheiten stieg vom zweiten auf das dritte Quartal um beinahe ein Drittel.
Die Marktforscher machen eine ungebrochene Nachfrage der Anwender nach mobilen Daten für dieses Wachstum verantwortlich und sagen für 2007 einen Umsatz von 3,7 Milliarden Dollar voraus. So werde die Stückzahl weiterhin stärker steigen als der Umsatz, denn der Preiskampf der Hersteller untereinander drücke auf die Umsätze und Gewinne. Nummer eins bei den Ausrüstern ist Cisco. Das Unternehmen bestücke etwa 16 Prozent aller Hot Spots. Gefolgt von Linksys und  NIC.

Laut einer Studie der Yankee-Group wollen Anwender besonders gerne unterwegs ihre Mails bearbeiten. Mittlerweile sei es in vielen Unternehmen jenseits des Teiches zur Notwendigkeit geworden, entsprechende Lösungen an der Hand zu haben. “Der Schlüssel liegt nicht in der Frage, ob kabellose Mails notwendig sind, sondern wie diese möglichst kosteneffektiv im Unternehmen installiert und verwaltet werden können”, erklärte Eugene Signorini, Programm Manager bei der Yankee Group. Rund 70 Prozent der genutzten mobilen Ressourcen entfielen auf mobile Mails.

Silicon-Redaktion

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