Microsoft sagt Nein zum Power Prozessor

Es gäbe viele gute Gründe und der Beweis der technischen Machbarkeit ist auch schon in der neuen X-Box zu finden. Hier rechnet ein Windows-Betriebsystem auf einem IBM Power Prozessor. Aber das war es auch schon mit Support für die CPU von Big Blue seitens Redmond.

Die Antwort von Microsoft fällt denkbar knapp aus. “Nein, das ist keine unserer korrespondierenden Plattformen”, erklärte Clyde Rodriguez, Windows Program Manager, in US-Medien. Die Windows-Roadmap ziele längerfristig auf x86, x64 und den Itanium ab. Obwohl das Unternehmen immer wieder neue Plattformen gemäß Kunden-Anforderungen evaluiere, gebe es “derzeit keine Pläne, zum Power zu portieren”.

Schade, werden sich IBM-Anwender denken, die über x86-Coprozessoren und Adapter ihre Windows Server Anwendungen pflegen müssen. Für Microsoft wohl eher eine strategische Entscheidung, die allerdings mit Expansionsmöglichkeiten für Windows Server in der Power-Welt bezahlt werden muss. Wie Frank Soltis, Chief Scientist für die iSeries, erklärte, sei eine Portierung des Betriebssystems unerlässlich, damit es nativ auf der Power-Architektur unterstützt werde, und das sei “gänzlich Aufgabe von Microsoft”.

Silicon-Redaktion

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