Die geheimnisumwitterte Vereinbarung zwischen Microsoft und Sun Microsystems trägt jetzt erste Früchte. So hatten die beiden IT-Giganten unter anderem vereinbart, ihre Identity-Management-Technologien einander anzunähern. Jetzt hat Sun den ‘Java System Federation Manager’ und den ‘Java System Identity Manager Service Provider Edition’ vorgestellt.
Damit, so Sun, können Anwender Identitätsmanager auch über die traditionellen Grenzen hinweg erweitern. Externe Partner, Zulieferer, externe Anwendungen oder Mitarbeiter sowie neue Geräte könnten über die neue Sun-Lösung mit in das Identity Management des Unternehmensnetzwerkes eingebunden werden.
Mit der Software könnten Unternehmen schnell sichere Partnernetzwerke aufbauen und automatisch verschiedene Identitäten auf mehrere Netzwerke und Webseiten verteilen. Auch Web-Services könnten integriert werden, wie Sun mitteilte. Ein Werkzeug werden die Zugangsregistrierung und das Provisioning erleichtern. Die Integration von anderen Netzen sei einfacher, als der Austausch von Zertifikaten.
Mit den beiden neuen Produkten, die ein Add-on für das Java Enterprise System und ein Plug-in in die Enterprise Edition des Directory Servers sind, wollen Microsoft und Sun Single-Sign-On (SSO) und weitere Interoperabilitäten zwischen den Produkten der Unternehmen ermöglichen. Der Federation Manager ist ab 150.000 Dollar erhältlich und die Service Provider Edition mit dem Federation Manager zusammen kostet rund 300.000 Dollar.
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