Der Weggang Chris Paynes ist derzeit noch nicht bestätigt, mehrere Quellen, darunter die Nachrichtenagentur Reuters, wollen die Information aber aus internen Kreisen erfahren haben.
Payne ist Corporate Vice President der ‘Windows Live Search’-Abteilung. Sollte das Gerücht stimmen, verliert Microsoft einen wichtigen Mitstreiter bei der Jagd nach Marktanteilen im Bereich Websuche. 2001 kam er von Amazon.com und war verantwortlich für die Entwicklung einer eigenen Suchmaschine der Redmonder, die bis dahin ausschließlich auf Yahoo setzten.
Gründe für die Kündigung waren im Detail nicht zu erfahren. Sein Fortgang kommt aber zeitgleich mit weiteren Änderungen, die Senior Vice President Steve Berkowitz eingeleitet hat. Berkowitz benannte Anfang der Woche drei neue Marketing Manager für die Online-Abteilung, einer davon soll für das Online-Marketing verantwortlich sein, berichtet das Wall Street Journal.
Auf den Websuche-Zug ist der Hersteller in der Tat sehr spät aufgesprungen. Einer aktuellen Erhebung der Marktforschungsfirma comScore Networks zufolge vereinte Google im Januar 47,5 Prozent des Online-Suchmarktes auf sich, Microsoft konnte gerade einmal 10,6 Prozent für sich verbuchen.
Vor Payne, der nun eine eigene Firma gründen will, hat bereits Blake Irving seinen geplanten Weggang öffentlich gemacht und angekündigt, in Rente gehen zu wollen. Irving kümmert sich um Microsofts AdCenter System, das Werbung zusammen mit Sucherergebnissen vermarktet.
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