Das Modul ‘VoIP Intelligence’ kann in der neuen Version nicht nur, wie bei ähnlichen Bausteinen üblich, die Performance von VoIP-Leistungen im Netzwerk bestimmen und überwachen. Die Software soll auch bei individuellen Gesprächen Sicherheit und Kontrolle einführen.
Dabei korreliere die Software automatisch bei jedem Gespräch die Anforderungen an Sprachdaten und Videoinhalten mit den Gegebenheiten des Netzwerks, um gute Ergebnisse zu erhalten. Die Problemanalyse sei dabei ebenso verbessert worden wie die Identifikation von Netzwerkproblemen.
Der Anbieter sieht den Ansatz für VoIP-Forensik darin, dass mit der Anwendung nicht nur eine neue Telefonanlage mit Software eingebaut werde, sondern viele intelligente Komponenten machten die Leistung der neuen VoIP-Anlage aus: Call Manager, Netzwerkmanagement, Telefonie und Anwendungen. Es gehe vielmehr darum, an jeder Schnittstelle und jedem Streckenabschnitt der VoIP-Kommunikation zu wissen, wie die Performance dort sei, um die gesamte Performance abschätzen zu können, sagte James Messer, Direktor of Technical Marketing bei Network General.
Dafür wolle die Firma mit einem neuartigen Containerverfahren sorgen. Dies führt die einzelnen Komponenten eines Business Service zusammen, macht die einzelnen Gruppen wie ein einziges Gerät verwaltbar und Probleme schneller lokalisierbar. Das geht ihm zufolge bis hinunter in den Millisekundenbereich bei Übertragungen. Die Installationen, die Network General üblicherweise in den USA vornimmt, kosten für ein durchschnittliches Unternehmen etwa 400.000 Dollar, Upgrades sind bei Bestandskunden für 5250 Dollar zu haben.
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