Die Software wird zum Start etwa 2000 Begriffe aus einem Sammelwerk des ‘Bundesverbands evangelische Behindertenhilfe’ (BeB) erkennen. “Es ist als Wörterbuch gedacht, um unterwegs Gebärden nachzuschlagen”, sagte Thomas Schneider, Pressesprecher des BeB.
Auf dem Display des iPhone wählen Nutzer dazu Begriffe aus, um Informationen von einer Online-Datenbank abzurufen. An das iPhone werden dann Videoclips oder Abbildungen der entsprechenden Gebärden übertragen und auf dem 3,5-Zoll-Display dargestellt. Der Nutzer kann diese dann wiedergeben, um so etwa mit Gehörlosen zu kommunizieren.
Es ist vorgesehen, den Umfang der Online-Datenbank noch zu erweitern, so Schneider. Neben den Gebärden selbst werden auch ein Fingeralphabet, Lernspiele und Informationen zum Thema Gebärdensprache Teil des iPhone-Angebots sein.
Das System nutzt allerdings nicht die Deutsche Gebärdensprache (DGS) für Gehörlose, sondern eine Variante, die speziell für Mehrfachbehinderte gedacht ist. “Die Gesten sind vereinfacht, die Grammatik sehr deutlich einfacher als die komplexe Grammatik der DGS”, so Schneider.
Diese vereinfachte Gebärdensprache sei für Personen konzipiert, die zusätzlich zu einer Hör- oder Sprachbehinderung auch eine geistige Behinderung aufweisen. Für Gehörlose und andere Personen, die die komplexere Deutsche Gebärdensprache beherrschen, sei das Hilfsmittel daher nur bedingt interessant. Allerdings könne diese Personengruppe die vereinfachten Gebärden verstehen, ihnen gegenüber könnten sich Nutzer des iPhone-Tools also verständlich machen.
Das finnische Facility-Service-Unternehmen ISS Palvelut hat eine umfassende Transformation seiner Betriebsabläufe und IT-Systeme eingeleitet.
PDFs werden zunehmend zum trojanischen Pferd für Hacker und sind das ideale Vehikel für Cyber-Kriminelle,…
Laut Teamviewer-Report „The AI Opportunity in Manufacturing“ erwarten Führungskräfte den größten Produktivitätsboom seit einem Jahrhundert.
Microsoft erobert zunehmend den Markt für Cybersicherheit und setzt damit kleinere Wettbewerber unter Druck, sagt…
Nur 14 Prozent der Führungskräfte in der IT sind weiblich. Warum das so ist und…
Obwohl ein Großteil der Unternehmen regelmäßig Backups durchführt, bleiben Tests zur tatsächlichen Funktionsfähigkeit häufig aus.