Von 2000 bis 2007 wurden für die Studie mit dem Titel ‘Risikowahrnehmung beim Thema Nanotechnologie. Analyse der Medienberichterstattung’ 1696 Artikel aus neun Zeitungen und Zeitschriften analysiert. Die Analyse zeigt nach Angaben des BfR, dass die Nanotechnologie in deutschen Printmedien derzeit wenig kontrovers diskutiert wird. 70 Prozent der Artikel betonen vor allem die positiven Seiten nanotechnologischer Produkte und Verfahren.
So wird hauptsächlich über Anwendungsmöglichkeiten von Nanotechnologien in der Medizin und in der ITK-Technik, mögliche Umsatzsteigerungen und neue Jobs durch die Entwicklung nanotechnologischer Produkte und Verfahren berichtet. Die Artikel beleuchten überwiegend wissenschaftliche und ökonomische Aspekte. Die Akteure, die zu Wort kommen, sind vor allem Vertreter wissenschaftlicher Einrichtungen und Unternehmen. Politik und Nichtregierungsorganisationen spielen beim Thema Nanotechnologie in der Berichterstattung hingegen bislang nur eine Nebenrolle.
Zentrales Ergebnis ist, dass die Verbraucher sich Vorteile durch Nanotechnologien erhoffen – zum Beispiel bei Reinigungsmitteln oder Lacken mit Nanopartikeln – und daher der Anwendung überwiegend positiv gegenüberstehen. Skepsis herrscht allerdings gegenüber Nanopartikeln in Lebensmitteln: 84 Prozent der Befragten stehen einem Einsatz in diesem Bereich eher kritisch gegenüber.
“Die überwiegend positive Berichterstattung in den Medien spiegelt das positive Image wieder, das die Nanotechnologie derzeit in der Bevölkerung genießt”, sagte Professor Andreas Hensel, Präsident des BfR. Bereits zwei vorhergehende Untersuchungen des BfR hatten gezeigt, dass die Verbraucher in Deutschland im Einsatz von Nanotechnologien vor allem Vorteile sehen. Die Abschlussberichte der drei Projekte sind in der Reihe ‘BfR-Wissenschaft’ erschienen. Sie stehen im Internet kostenfrei zur Verfügung.
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