Demnach soll sich das Leck unter Umständen auch auf einige frühere Versionen erstrecken. Der Fehler kann dazu führen, dass die Anwendung abstürzt und ein Pufferüberlauf das gesamte System kurzzeitig zum Erliegen bringt.

Wie Adobe mitteilte, ist die Lücke kritisch. Adobe arbeitet derzeit an einem Update, welches das Problem beheben soll. Am 11. März soll es nach Herstellerangaben fertig sein. Nach den Angaben sollen die Updates für die Vorgängerversionen 7 und 8 kurz darauf folgen. Priorisiert werden aber die aktuelleren Versionen.

Die Lücke soll bereits in einzelnen Fällen ausgenutzt worden sein, teilte Adobe mit. Bis zum Update wird der Konzern mit Virenschutz-Softwareherstellern wie McAfee in Verbindung bleiben und nach Überbrückungsmöglichkeiten für die Kunden suchen. Die Kunden werden über Adobes Support-Service benachrichtigt.

Silicon-Redaktion

Recent Posts

Low Code, High Impact: Transformation von ISS Palvelut

Das finnische Facility-Service-Unternehmen ISS Palvelut hat eine umfassende Transformation seiner Betriebsabläufe und IT-Systeme eingeleitet.

2 Tagen ago

Vorsicht vor verseuchten PDFs

PDFs werden zunehmend zum trojanischen Pferd für Hacker und sind das ideale Vehikel für Cyber-Kriminelle,…

2 Tagen ago

KI transformiert die Fertigungsindustrie

Laut Teamviewer-Report „The AI Opportunity in Manufacturing“ erwarten Führungskräfte den größten Produktivitätsboom seit einem Jahrhundert.

3 Tagen ago

Hat die zunehmende Dominanz von Microsoft in der IT-Security Folgen?

Microsoft erobert zunehmend den Markt für Cybersicherheit und setzt damit kleinere Wettbewerber unter Druck, sagt…

5 Tagen ago

Frauen in IT-Führungspositionen stark unterrepräsentiert

Nur 14 Prozent der Führungskräfte in der IT sind weiblich. Warum das so ist und…

5 Tagen ago

Drei Viertel aller deutschen KMUs testen ihre Backups nicht regelmäßig

Obwohl ein Großteil der Unternehmen regelmäßig Backups durchführt, bleiben Tests zur tatsächlichen Funktionsfähigkeit häufig aus.

5 Tagen ago