Cisco hatte bereits erklärt, auch im Servermarkt mitmischen zu wollen. Sollte der Aufverkauf von Sun durch IBM über die Bühne gehen, dann würde der frei werdende Platz bei den Server-Spitzenreitern, den Sun bisher innehatte, möglicherweise bald wieder besetzt. Cisco greift tief in die Tasche für die neueste Aktivität. Den Zukauf von Pure Digital lässt sich der Konzern mitten in der Krise 590 Millionen Dollar kosten.
Für die Befürworter des ungewöhnlichen Schrittes ist klar, dass gerade jetzt die finanzstarken Konzerne ihre Brieftasche öffnen und die Kleinen aufkaufen. Meist handelt es sich dabei aber um ein Aufkaufen der Konkurrenz. Kritiker sehen aber keinerlei Schnittmenge zwischen den Produkten und Strategien der Netzwerker und der Kameraspezialisten und fragen sich, was das soll. Bereits die Serverbestrebungen von Cisco stießen auf Skepsis.
Allerdings könnte der Zukauf von Pure laut Berichten in US-Medien einige Lücken im Portfolio der Consumer-Tochter Linksys stopfen. Hier sind kleine Zugangsgeräte und Set-Top-Boxen im Angebot. Die Erweiterung ginge dann in Richtung Ausgabegeräte. Von Cisco selbst gibt es derzeit noch keine genaueren Angaben dazu, was der Konzern mit Videokameras anfangen will. Einige Analysten halten es aber für möglich, dass Cisco in der so genannten Networked-Home-Area als Sieger aus der Krise hervorgeht.
Speicherkonkurrent Brocade sieht dies gelassen. Brocade selbst wird sich gerade in der Krise aufs Kerngeschäft mit Speicherchips konzentrieren und fürchtet die Konkurrenz von Cisco immer weniger. Auf einer Veranstaltung in München ließ ein hochrangiger Brocade-Manager durchblicken, dass “es durchaus noch Bereiche gibt, in denen Cisco nicht aktiv ist”.
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