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Solarstrom für Afrika

Möglich machen das Osram-Energiesparlampen und so genannte Energy Hubs. Das sind kleine Stromtankstellen, die ihre Energie über Solarzellen auf dem Dach gewinnen und völlig unabhängig vom Stromnetz sind. Dort können die Afrikaner die Akkus der Energiesparlampen wieder aufladen.

Doch die Lampen werden nicht nur zur Hausbeleuchtung verwendet – die Fischer nutzen das Licht auch, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen: Mit den Energiesparlampen locken sie kleine Fische an. Diese dienen den Einwohnern als wertvolle Proteinspender. Bislang lockten sie ihre Beute mit Kerosinleuchten an, die jedoch gesundheitsschädlich sind.

Fotogalerie: Ein IBM-Mitarbeiter in Afrika

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Silicon-Redaktion

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  • Umwelt
    Es ist schon seltsam. Ich hoffe nur, dass diese "Energiesparlampen" auf LED-Technik basieren und ewig halten. Sind es klassische Energie-Leuchtstoffröhren, sehe ich da wieder ein Umweltproblem. Denn ich denke nicht, dass es in Kenia Schadstoff-Sammelstellen gibt. Dort wird der Müll meist am Straßenrand entsorgt und irgendwann mal angezündet.

    Kerosin ist also gesundheitsschädlich - soso. Ich denke in Afrika ist der Flugverkehr noch lange nicht so ausgeprägt, wie hier in Europa. Hier ist das also nicht so schädlich ? Klar, wenn die Fischer mit ihren Köpfen direkt über der Lampe hängen, atmen sie das sicherlich konzentrierter ein.
    Aber das zeigt mal wieder, dass es sich hier nur um Prestigeobjekt handelt.
    Warum werden denn die Solarzellen nicht direkt dort verbaut, wo sie sofort Strom speichern und diesen nachts als Licht wieder abgeben ? Wieso muss erst eine Lampe an einer Ladestation geladen werden ?
    Mobilfunkstationen (ja, Handys werden in Kenia als mobile Bank verwendet) werden dort z.B. durch Stromgeneratoren mit Rapsöl betrieben. Kann dort dann auch gleich das Handy geladen werden ?

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