Kunden, die von dem Insolvenzverfahren verunsichert sind, und Restrukturierungskosten haben dem kanadischen Telekommunikationsausrüster einen Verlust im zweiten Quartal von 274 Millionen Dollar beschert. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 113 Millionen Dollar. Der Umsatz ging um rund ein Viertel auf 1,97 Milliarden Dollar zurück.
Bereits seit einigen Tagen kursierte das Gerücht, dass der Nortel-CEO Mike Zafirovski aus dem Unternehmen austreten werde. Diese Nachricht wurde nun offiziell bestätigt. Zudem soll das Direktorium, das zuvor aus neun Mitarbeitern bestand auf drei reduziert werden.
Künftig sollen verstärkt Experten von Ernst & Young die Verkäufe und die Restrukturierung weiter vorantreiben. Bis zum Ende des Monats will Nortel für den Großteil der verbleibenden Unternehmensteile Käufer gefunden haben.
Noch vor einem Jahr, so erklärte Zafirovski, war man bei Nortel guten Mutes gewesen, das Unternehmen mit einer 127-jährigen Geschichte wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Nun habe die Finanzkrise den Erholungskurs zunichte gemacht. Und damit wäre Nortel das erste große Opfer aus der Telekommunikationsbranche, das die Krise forderte.
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NORTEL war immer ein großer Name
Ein Bekannter erzählte mir vor ca. 6 Jahren mal, dass er bei NORTEL arbeitet. Für mich war das eine beeindruckende Tatsache. Der Mann hat es geschafft, da kann nix mehr schief gehen, dachte ich mir. So ein Unternehmen kann ja nicht pleite gehen, es liefert ja eine gute Leistung ab. So kann man sich irren.