Blackberrys zweiter Anlauf mit Storm

Kritikern war der Touchscreen zu kippelig und zu ungenau. Auch eine WLAN-Schnittstelle fehlte, so dass schnelles kostengünstiges Browsen am Hot Spot nicht möglich war. Zudem litt das erste Storm teilweise unter mysteriösen Systemabstürzen.

Fotogalerie: Blackberrys neuer iPhone-Killer

Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

Aber genau diese Punkte ist RIM mit dem zweiten Versuch angegangen. Jetzt gibt es Support für die verschiedenen WLAN-Standards, eine Video-Funktion und dank neuer elektronischer Aktivatoren ein deutlich besseres Touchscreen.

Das Gerät misst 112,5 Millimeter mal 62,2 Millimeter mal 13,95 Millimeter und wiegt mit 160 Gramm etwas mehr als das Storm 1. Der Arbeitsspeicher ist mit 256 MByte doppelt so groß wie beim Vorgänger und den Speicherplatz hat RIM ebenfalls verdoppelt. Im neuen Modell stehen 2 GByte On-Board-Speicher bereit, der sich mit MicroSD-Karten um bis zu 32 GByte erweitern lässt.
Der 3,25-Zoll-Bilschirm hat wieder eine Bildschirmauflösung von 360 mal 480 Pixeln. Dank einiger Verbesserungen im OS 5.0 soll der Akku jetzt etwas länger durchhalten.

Mit dem Storm, das voraussichtlich noch pünktlich zum Weihnachtsgeschäft in die Läden kommen soll, will RIM verstärkt auch auf Konsumenten zugehen. Nach wie vor ist der BlackBerry vor allem im professionellen Umfeld verbreitet. Ein Preis für das Gerät steht derzeit noch nicht fest.

Fotogalerie: Die Top Ten der Blackberry-Apps

Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten
Silicon-Redaktion

Recent Posts

Low Code, High Impact: Transformation von ISS Palvelut

Das finnische Facility-Service-Unternehmen ISS Palvelut hat eine umfassende Transformation seiner Betriebsabläufe und IT-Systeme eingeleitet.

7 Stunden ago

Vorsicht vor verseuchten PDFs

PDFs werden zunehmend zum trojanischen Pferd für Hacker und sind das ideale Vehikel für Cyber-Kriminelle,…

8 Stunden ago

KI transformiert die Fertigungsindustrie

Laut Teamviewer-Report „The AI Opportunity in Manufacturing“ erwarten Führungskräfte den größten Produktivitätsboom seit einem Jahrhundert.

1 Tag ago

Hat die zunehmende Dominanz von Microsoft in der IT-Security Folgen?

Microsoft erobert zunehmend den Markt für Cybersicherheit und setzt damit kleinere Wettbewerber unter Druck, sagt…

3 Tagen ago

Frauen in IT-Führungspositionen stark unterrepräsentiert

Nur 14 Prozent der Führungskräfte in der IT sind weiblich. Warum das so ist und…

3 Tagen ago

Drei Viertel aller deutschen KMUs testen ihre Backups nicht regelmäßig

Obwohl ein Großteil der Unternehmen regelmäßig Backups durchführt, bleiben Tests zur tatsächlichen Funktionsfähigkeit häufig aus.

3 Tagen ago