Nach der Studie können intelligente Netze auch selten auftretende Extremwettersituationen mit sehr hoher Wind- oder Sonnenintensität bei geringem Verbrauch – im Sommer – oder wenig Sonne und Wind bei hohem Verbrauch – im Winter – meistern. Kleine dezentrale Energieerzeuger wie Solaranlagen auf Häusern lassen sich demnach so sicher und effizient mit Großprojekten wie Offshore-Windanlagen und Wüstenstrom aus Afrika vereinbaren.
“Das Stromnetz der Zukunft hilft beim Klimaschutz”, sagt Sven Teske, Diplom-Ingenieur und Energieexperte von Greenpeace International. “Die Technik ist heute schon verfügbar und die Lüge von der Stromlücke ein Märchen der Energiekonzerne. Um Solaranlagen auf Häusern, Offshore-Wind in der Nordsee und Wüstenstrom für Europa zu einer sicheren, CO2-freien Stromversorgung zu kombinieren, muss das EU-weite Stromnetz nur um rund vier Prozent ausgebaut werden. Dafür wären wir zukünftig von Kohle-, Gas- und Uran-Importen unabhängig.”
Schon heute ständen dafür zahlreiche Maßnahmen wie die Laststeuerung, verbesserte Wettervorhersagen und Energiespeichermethoden zur Verfügung. Künftig müssten die verschiedenen Netztypen wie Mikro-Grids (zum Beispiel Siedlungsnetze) und Super-Grids (Überlandverbindungen) kombiniert werden, damit ein ständiger Systemausgleich stattfinden kann. EU-weit müssten etwa 6000 Kilometer neue Kabel und zwischen Europa und Afrika weitere 6000 Kilometer Kabel verlegt werden. Rund 10.000 Kilometer Kabel müssten in Europa zudem technisch aufgerüstet werden.
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