Am Freitag musste Ericsson mitteilen, dass der Nettoverdienst im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 92 Prozent auf 43 Millionen Dollar gefallen ist. Der Umsatz sank im gleichen Zeitraum um 13 Prozent. Das Gesamtjahr schloss Ericsson mit einem Verdienst von 512 Millionen Dollar ab. Das sind jedoch 62 Prozent weniger als 2008.

Schon 2008 hatte Ericsson den Abbau von 5000 Mitarbeitern angekündigt. Jetzt kommen noch einmal 1500 dazu. Nach Abschluss der Restrukturierung im zweiten Quartal 2010 und dem Abbau von insgesamt 6500 Arbeitsplätzen will das Unternehmen jährlich zwischen 2,1 und 2,2 Milliarden Dollar Kosten einsparen.

Schlechte Zahlen aus dem Joint Venture mit Sony und Investitionszurückhaltung bei kabellosen Technologien sowie steigender Konkurrenzdruck haben Ericsson laut eigenen Angaben das Ergebnis verhagelt. Nun lasten alle Hoffnungen auf dem neuen CEO Hans Vestberg, der, zuvor CFO, am ersten Januar den CEO Carl-Henric Svanberg abgelöst hat.

Silicon-Redaktion

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