Das Reich der Mitte platzt aus allen Nähten, während die Umwelt leidet. Dabei hat die Urbanisierung in China noch längst nicht den Höhepunkt erreicht. “Die Urbanisierung stellt für China eine große Herausforderung dar”, sagt Professor Wu Zhiqiang, Chefplaner der EXPO und Leiter der Fakultät für Städteplanung an der Tongji-Universität Shanghai.
“Allein in den vergangenen 30 Jahren stieg der Anteil der Stadtbewohner in China von 19 auf heute rund 50 Prozent – insgesamt 400 Millionen Menschen zog es seitdem in die Städte.” Durch den steigenden Bedarf an Energie und die Industrialisierung sei China schon heute der weltgrößte CO2-Emittent. Der Städteplaner geht davon aus, dass sich die chinesische Stadtbevölkerung in den kommenden dreißig Jahren noch einmal verdoppeln wird.
“Daher brauchen wir gänzlich neue Konzepte für Infrastrukturen, die auf die Bedürfnisse der Einwohner und der Umwelt gleichermaßen angepasst sind – vor allem für die neuen Städte, die in China für die 13 Millionen neuen Stadtbewohner pro Jahr aus dem Boden gestampft werden.” Wu hat im Jahr 2002 das so genannte Eco-City-Modellprojekt ins Leben gerufen, mit dem er komplette Infrastrukturmodelle für einzelne Distrikts und ganze Städte entwickeln möchte.
Die Modelle sollen Antworten auf die Frage liefern: Wie kann man den Energiehunger einer Stadt stillen und deren Wirtschaftlichkeit und Lebenswert steigern, gleichzeitig jedoch den Energieverbrauch drastisch senken? Wu: “Dabei sind die Bedürfnisse überall verschieden. Die Notwendigkeiten unterscheiden sich schon allein wegen der unterschiedlichen klimatischen Bedingungen, die es in unserem riesigen Land gibt.” Während Wu in der ersten Phase des Projekts die Anforderungen unterschiedlicher Städtearten analysiert hat, untersucht er seit 2007, wie diese mit technologischen Mitteln gelöst werden können.
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