Hintergrund des Streits ist der beschleunige Release-Zyklus des Firefox, an dem einige IT-Manager Kritik geäußert hatten. Ihnen werde es dadurch erschwert, ihre Software auf dem neuesten Stand zu halten, bloggte beispielsweise Browser- und Web-Consultant Mike Kaply.
Asa Dotzler kommentierte das vergleichsweise scharf. “Jeden Tag haben wir etwa zwei Millionen Downloads von regulären Nutzertypen.” Enterprise-Downloads seien “nur ein Tropfen im Eimer, Bruchteile von Bruchteilen von einem Prozent unserer Nutzerbasis”.
Mozilla Produkt-Stratege Sullivan versucht, das nun zu relativieren. Er rechtfertigt den neuen Firefox-Releasezyklus damit, dass schnellere Updates es erlaubten, Nutzer besser vor Gefahren zu schützen und eine Plattform für Innovationen zu liefern. “Die Mozilla-Community hat ihr Bestreben auf die Bedürfnisse von einzelnen Nutzern ausgerichtet und sowohl Funktionen wie Zeitplan entsprechend priorisiert”, schreibt er. “Wie bei vielen anderen Technologien, haben jedoch loyale Firefox-Nutzer und ihre IT-Abteilungen Firefox an ihren Arbeitsplatz gebracht.”
Sullivan zufolge sucht Mozilla jetzt nach Lösungen. Es hatte Firefox 5 nur drei Monate nach Firefox 4 veröffentlicht – und gleichzeitig angekündigt, den Support für die Vorgängerversion einzustellen. Viele Unternehmen waren darauf nicht vorbereitet.
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