Adobe bringt Kreativ-Software in die Cloud


Neben Cloud-Diensten stellt Adobe auch neue Tablet-Apps vor. Quelle: Adobe

Die Creative Cloud soll verschiedene kreative Anwendungen in die Cloud bringen, wie der Hersteller auf der Konferenz MAX 2011 in Los Angeles mitteilte. Die Services werden ab Anfang 2012 verfügbar sein.

In einem ersten Schritt wird es drei Services geben: Einer soll den Prozess des digitalen Publizierens begleiten, ein weiterer soll beim Erstellen und Verwalten von Webseiten helfen und der dritte Dienst bietet Schriften für Webseiten.

Cloud-Dienste wie Photoshop, InDesign, Dreamweaver, Illustrator, After Effects oder Premiere Pro sind ebenfalls geplant.

Neben der Creative Cloud wird es unter dem Namen ‘Adobe Touch Apps’ auch verschiedene Apps für Tablet-Geräte geben. Eines dieser Tools erlaubt es, Photoshop-Dateien zu bearbeiten, ein weiteres liefert Webseiten-Mockups.

“Mit der Creative Cloud geben wir Nutzern völlig neue kreative Ausdrucksmöglichkeiten. Wir stellen ihnen Services zur Verfügung, die auf Basis von Touch-Interaktionen die Anwendung kreativer Werkzeuge grundlegend verändern und die Verbindungen zwischen Kreativen auf der ganzen Welt vertiefen”, sagt Kevin Lynch, Chief Technology Officer bei Adobe.

Über den Cloud Service können Kreative nicht nur ihre Werke in der 20 Gigabyte großen Adobe Cloud speichern, sondern sie auch mit anderen teilen und über verschiedene Desktop- oder Mobil-Geräte darauf zugreifen. Daneben soll auch ein Forum die Möglichkeit zum Austausch geben.

Für den Schriften-Dienst hat Adobe den Anbieter TypeKit übernommen. TypeKit bietet auf Subskriptionsbasis Schriften an, die unter anderem für das Webfrontend von der New Nork Times, Twitter oder dem New Yorker verwendet werden.

Über den Publishing-Service können Verleger ihre Magazine oder Zeitschriften im Web oder auf Tablets veröffentlichen. Alle Formate können dabei unter einem zentralen Service verwaltet werden. Derzeit, so teilt Adobe mit, nutzen bereits über 1000 Publikationen die entsprechende Suite.

Die Kreativ-Lösungen werde Adobe auch weiterhin als Software-Suiten anbieten. Anfang November will der Hersteller dann auch über Preise der Cloud-Lösungen sprechen.

Silicon-Redaktion

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