“ITK-Unternehmen sind besonders innovativ und überdurchschnittlich investitionsfreudig. Sie hängen aber auch in besonderer Weise vom Erfolg ihrer Innovationen ab. Die Branche ist und bleibt ein wichtiger Wachstumsmotor für Deutschland”, kommentier Bitkom-Präsident Dieter Kempf. Fast jedes zweite Unternehmen (48 Prozent) plane in diesem Jahr die Investitionen sogar noch aufstocken, im Vorjahr hatten das nur 42 Prozent angekündigt. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft sind es gerade 28 Prozent der Unternehmen, die 2013 mehr investieren wollen als 2012.
Ebenfalls gestiegen ist mit 68 Prozent der Anteil der ITK-Unternehmen, die eigene Forschung und Entwicklung betreiben. 2011 waren es nur 61 Prozent gewesen, 2010 sogar nur 56 Prozent. “Dieser Anteil könnte sogar noch höher liegen, wenn wir in Deutschland endlich eine steuerliche Forschungsförderung einführen würden, wie sie in vielen anderen Ländern längst Praxis ist. Sie ist unbürokratisch und würde dadurch vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen zugutekommen”, erklärte Kempf. Fast 15 Prozent ihres Umsatzes geben ITK-Unternehmen für FuE aus.
Etwas schwächer als im Vorjahr fallen die Finanzkennziffern der ITK-Unternehmen aus. Dennoch konnte fast jedes zweite Unternehmen (47 Prozent) seine Umsatzrendite steigern, bei nahezu jedem dritten (29 Prozent) blieb sie unverändert. Die Eigenkapitalquote ist bei 41 Prozent der Unternehmen gestiegen, 39 Prozent konnten sie stabil halten. “Obwohl die Entwicklung bei den Finanzkennzahlen nicht ganz so positiv verlief wie in den Vorjahren, sind die ITK-Unternehmen solide aufgestellt. Ihnen ist es auch 2012 ganz überwiegend gelungen, die betriebliche Substanz weiter zu stärken”, so der Bitkom-Präsident.
Der Zugang zu Krediten ist für die ITK-Branche vergleichsweise leicht. Nur 14 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie Schwierigkeiten haben, an Bankkredite zu kommen. “Die Auswertung bestätigt erneut die Tendenz, dass Unternehmen umso größere Probleme beim Kreditzugang haben, je kleiner und jünger sie sind. Damit bleibt die Finanzierungssituation für viele Start-ups eine Herausforderung”, betont Kempf. Die Attraktivität alternativer Investitionen in solche Unternehmen, etwa über Venture Capital, müsse in der kommenden Legislaturperiode verbessert werden.
Gemerell aber, so die KfW, hätten gerede Junge Unternehmen mehr Probleme, über Banken an Mittel zu kommen. Auch eher kleine Unternehmen haben laut der Befragung offenbar öfter Probleme an Geld zu kommen als größere Unternehmen.
[mit Material von Björn Greif, ZDNet.de]
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