Star-Trek-Update: Microsofts Cortana spricht Klingonisch

Microsoft beschenkt mit dem jüngsten Update für den Sprachassistenten Cortana vor allem Star-Trek-Fans. Künftig können Windows-Phone-Geräte ein paar Brocken Klingonisch sprechen. Erste Nutzer berichten, dass die Aussprache und Vokabular allerdings nicht überzeugen sollen. Außerdem reagiert Cortana auf einige Sätze aus dem Star-Trek-Universum.

Cortana aus dem Spiel Halo. Derzeit scheint sich Microsoft jedoch für einen animierten Kreis entschieden zu haben. Quelle: Microsoft Game Studios
Cortana aus dem Spiel Halo. Derzeit scheint sich Microsoft jedoch für einen animierten Kreis entschieden zu haben. Quelle: Microsoft Game Studios

Nutzer können Cortana bald auch mit Nummer Eins ansprechen, genauso wie Captain Picard seinen Ersten Offizier, Commander Riker, in der TV-Serie “Star Trek: The Next Generation” nennt. Auch Commander Data ist für Cortana nicht länger ein Unbekannter. Zumindest versteht der Assistent die Frage nach dem Androiden. Auch der legändere Spruch von Picard “Engage” darf nicht fehlen.

Weitere Sätze die Cortana versteht sind: Set Phasers to stun (Phaser auf betäuben) und Beam me up (Beam mich hoch). Nutzer die sich zwischen Star Trek und Star Wars nicht entscheiden können, haben nun die Möglichkeit Microsofts Assistenten nach seiner Meinung zu den beiden Sci-Fi-Universen zu fragen.

Das Update liefert Microsoft im Rahmen des Verkaufsstarts des Lumia 830 aus. Aktuell ist es nur in England verfügbar. Ob es auch in Deutschland verteilt wird, ist noch nicht bekannt.

Um die Zeit bis zum Update zu überbrücken, könnte der Hack von YouTube-Nutzer Corbin Davenport interessant sein. Er ist Microsoft bei einer Windows-Smartwatch sozusagen zuvorgekommen. Auf einer Samsung Galaxy Gear Live hat er eines von Redmonds Betriebssystemen zum Laufen gebracht. Allerdings nicht Windows 8, sondern das etwa angestaubte Windows 95.

Als Emulator hat er die Android-App aDosBox verwendet. Wirklich lauffähig ist das Ganze jedoch nicht. Der Cursor lässt sich kaum bewegen und Abstürze sind die Regel. Aber zumindest letzteres ist Windows-Usern auch heute nicht allzu fremd. Davenport zufolge liegen die Fehler am mangelnden Speicherplatz. Dabei verfügt die Gear Live über 512 MByte und Windows 95 benötigt eigentlich nur 4 MByte. Es lasse sich aber nicht genügend RAM emulieren, erklärt der Entwickler.

Andre Borbe

Andre ist Jahrgang 1983 und unterstützte von September 2013 bis September 2015 die Redaktion von silicon.de als Volontär. Erste Erfahrungen sammelte er als Werkstudent in den Redaktionen von GMX und web.de. Anschließend absolvierte er ein redaktionelles Praktikum bei Weka Media Publishing. Andre hat erfolgreich ein Studium in politischen Wissenschaften an der Hochschule für Politik in München abgeschlossen. Privat interessiert er sich für Sport, Filme und Computerspiele. Aber die größte Leidenschaft ist die Fotografie.

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