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IBM stellt mobile Desktop as a Service vor

mobile_shutterstockIBM weitet das Leistungsspektrum der Mobile Services aus. Neben neuen Mobile Infrastructure Analytics stellt IBM auch ein neues Desktop-as-a-Service-Angeobt vor. IBM stellt diese neuen Produkte im Rahmen der Mobile First Strategie vor.

Die Mobile Infrastructure Analytics ermöglichen Unternehmen eine durchgängige Sicht auf die von Anwendern und Kunden genutzten mobilen Apps. Über die Lösung können dann auch Infrastruktur-Probleme erkannt und behoben werden.

Für die Analytics-Applikationen nutzt IBM eine Korrelations-Engine, die Nutzungsdaten der Geräte auswertet. Das Tool liefert ein Dashboard, über das mögliche Probleme der Geräte zentral visualisiert werden. Ein Anwenderunternehmen kann darüber zum Beispiel gescheiterte Transaktionen, Missbrauch, schlechte Bewertungen im App-Store oder vergleichbare Ereignisse verfolgen. IBM setzt dabei auch auf die Software Tealeaf CX Mobile. Darüber lassen unter anderem Kundenerfahrungen mit Mobilgeräten verbessern.

Sicherheit und Compliance

Über diese Mobile Lösung können Unternehmen Integration, Instandhaltung und Support der mobilen Infrastruktur verbessern. Auch Sicherheit und Compliance stelle laut IBM die neue Lösung sicher. Das Ausrollen einer neuen App lasse sich über die neuen Services innerhalb weniger Stunden an mehrere Tausend Nutzer erledigen.

Laut einer Studie von Juniper Research werden bis 2018 Mitarbeiter mehr als eine Milliarde Mobilgeräte mit in Unternehmen bringen. Unternehmen, wollen sie die Kontrolle über die Mobilumgebung behalten, müssen dann vom einzelnen Smartphone über Apps bis hin zu den Servern eine durchgängige Sicht auf die Infrastruktur haben.

Laut einer Untersuchung von Matrix42 wissen heute viele Unternehmen nicht, welche Apps im Unternehmen eigentlich genutzt werden und haben dementsprechend auch kaum Kontrolle über Geräte und Anwendungen.

Mobile Desktop-as-a-Service

Neben den neuen Infrastructure Analytics stellt IBM auch einen virtuellen Desktop als “Desktop-as-a-Service” über IBM SoftLayer bereit. Der virtuelle Desktop umfasst einen vorkonfigurierten Subskriptionsservice inklusive Citrix Workspace Suite. So kann beispielsweise ein Außendienstmitarbeiter über einen Icon-Klick seine persönliche Arbeitsplatzumgebung auf sein Tablet übertragen und beispielsweise auf dort gespeicherte Präsentationen zugreifen oder diese für einen neuen Termin aktualisieren.

Redaktion

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