Extreme Networks hat seine neue Cloud-Management-Plattform “ExtremeCloud” vorgestellt. Dem Netzwerkausrüster zufolge wurde sie vor allem für ein vereinfachtes Netzwerkmanagement und die sogenannte “Zero-Touch”-Provisionierung entwickelt. Die Lösung soll Unternehmen unter anderem Änderungen in der Netzwerkarchitektur sowie den Austausch der Hardware ersparen.
Von ExtremeCloud unterstützte Switches und Access Points sollen allesamt über die gleiche Hard- und Firmware laufen, unabhängig davon, ob sie vor Ort (On-Premise) oder über die ExtremeCloud verwaltet werden. Damit seien Kunden nicht länger auf eine Systemarchitektur festgelegt und könnten flexibel von Cloud zu On-Premise – und umgekehrt – wechseln, ohne Hard- und Software austauschen zu müssen.
Die Lösung nutzt laut Extreme Networks die Applikations-Flow-basierende Technologie des Unternehmens, um eine anwendungsorientierte Infrastruktur samt einfacher Management-Benutzeroberfläche bereitzustellen. Konkret soll die Flow-basierende Architektur der ExtremeCloud eine schnellere Datenverarbeitung einschließlich einer granularen Transparenz und Kontrolle für Applikationen gewährleisten. Mithilfe von ExtremeCloud könne die Infrastruktur von Kunden zielgerichtet wichtige Geschäftsapplikationen erkennen und deren Datenverkehr priorisieren, während unerwünschte Applikationen zurückgestellt oder gar vollkommen geblockt würden.
Die Cloud-Management-Lösung soll über einen gesicherten Zugriff jederzeit per Public Cloud erreichbar sein. Damit können Unternehmen laut Extreme Networks unter anderem Serviceleistungen effizienter und in größerem Umfang für ihre Kunden bereitstellen.
Zero Touch Provisioning (ZTP) ist dazu gedacht, die Implementierung der Netzwerk-Infrastruktur zu vereinfachen, sodass auch bei Veränderungen keine lokalen Anpassungen vorgenommen werden müssen. ZTP soll Firewall-kompatibel sein und es Switches und Access Points erlauben, die ExtremeCloud automatisch zu erkennen und einzurichten. Eine erneute Konfiguration der lokalen Infrastruktur sei nicht erforderlich, die Cloud-Management-Plattform soll unmittelbar einsatzbereit sein. Zu diesem Zweck unterstütze ExtremeCloud unter anderem die ebenfalls auf der Flow-Technologie beruhenden Zugangspunkte von Extreme Networks, welche nach dem Standard 802.11ac Wave 2 funken.
Vergleichbare Lösungen bieten bereits Mitbewerber wie Netgear und Lancom an. Netgear offeriert eine Software-as-a-Service-Plattform namens Business Central, die es kleinen und mittleren Firmen mit mehreren Niederlassungen erlauben soll, ihr verteiltes WLAN-Netzwerk zentralisiert in der Cloud zu verwalten, zu überwachen und zu warten. Alternativ soll sich das Management verteilter WLAN-Netzwerke damit auch an Drittanbieter respektive Managed Service Provider (MSPs) auslagern lassen, die dann WLAN-Management-Dienste für mehrere Kunden gleichzeitig bereitstellen können.
Lancom verspricht Unternehmen, dass sie mit der Lancom Management Cloud ihre Netzwerkbetriebskosten deutlich verringern können. Lokale und standortübergreifende Netze sollen sich damit ebenso in Betrieb nehmen lassen wie Access Points oder Router. Netzwerkschlüssel und Konfigurationsdaten lagern laut Anbieter in deutschen Rechenzentren.
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