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IBM erweitert Watson Platform for Health Cloud

IBM stellt neue Funktionen für die Watson Platform for Health Cloud vor. Auch eine neue Beratungseinheit soll Anwendern aus der Gesundheitsbranche bei Digitalisierungsprojekten helfen.

Die neue Watson Health Cloud Dienste, eine Datenplattform für die Gesundheitsbranche, decken HIPAA-Data-Platform-as-a-Service, eine neue GxP-Edition und darüber hinaus auch neue Rechenzentrumsstandorte ab. Organisationen und Anwender sollen damit schneller Big-Data- und Analytics-Projekte umsetzen können.

“Die Aktien für Health-Daten stehen hoch, daher muss ein entsprechend anderes Umfeld gestaltet werden als für E-Mail oder Shopping”, kommentiert Rebecca Buisan, Manager für die Watson for Health. “Sicherheit und Absicherung auf allen Ebenen ist essentiell.” Die Plattform müsse zudem compliant mit verschiedenen Regulatorien sein und sich schnell implementieren lassen.

Daher habe IBM die Plattform dahingehend weiterentwickelt, um einen schnelle Datenimport, Normalisierung und Kuratierung zu ermöglichen, damit Anwender hier schneller zu verwertbaren Ergebnissen kommen. Über die Integration mit IBM Mobile Foundation sollen sich auch mobile Anwendungen schnell und sicher ausrollen lassen. Darüber hinaus ist die Daten-Plattform nun vollständig mit dem Watson Health Quality Management System integriert, was das Risiko von Datenverlusten weiter verringere.

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Neu ist auch der IBM Watson Annotator for Clinical Data. Über diesen kognitiven Service können Anwender weitere Informationen in unstrukturierten Daten verwalten. So lassen sich damit auch Notizen von Ärzten, Reports aus der Pathologie und andere Berichte über Spracherkennung erfassen. Damit können beispielsweise Symptome, Allergien oder andere Besonderheiten erkannt werden.

Bis die Lösung auch auf dem Deutschen Markt verfügbar sein wird, wird wohl noch eine Zeit vergehen. Derzeit rollt IBM die Lösung außerhalb der USA in London aus und fährt dort die Rechenzentrumskapazitäten hoch. Wann die Lösung nach Kontinentaleuropa kommen wird teilt IBM nicht mit.

Jeder Mensch produziert große Menge an Gesundheitsdaten. IBM will die Verwaltung dieser Informationen über Watson Health so wirtschaftlich und Effizient wie möglich betreiben. (Bild: IBM)

Nach wie vor aber werden gerade Cloud-Dienste im Gesundheitsbereich noch nicht sonderlich stark wahrgenommen. Für Anwender überwiegen derzeit offenbar noch
die Risiken. Auch regulatorische Vorgaben verlangsamen die Einführung dieser Technologie im Gesundheitssektor. 2015 soll der Cloudmarkt in dieser Branche weltweit eine Volumen von rund 3,7 Milliarden Dollar gehabt haben. Bis 2020 könnte diese Zahl auf 10 Milliarden ansteigen, prognostiziert das Institut MarktesandMarkets.

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Auch Siemens hat eine neue Plattform und ein neues Ökosystem vorgestellt, das speziell auf die Bedürfnisse des Gesundheitssektors zugeschnitten ist. Über das “Siemens Healthineers Digital Ecosystem” sollen Anbietern von Gesundheitslösungen und Services eine Infrastruktur bereitgestellt werden, das das gesamte Spektrum von Gesundheitsdienstleistungen abdecken kann. So sollen hier beispielsweise Daten aus bildgebenden Verfahren, Diagnosen oder medizinischen Dokumentationen kombiniert und für die weitere Analyse gespeichert werden. Zudem können Anwender hier Daten austauschen und sich mit anderen Experten austauschen, entweder in der eigenen Institution oder branchenübergreifend.

Vor wenigen Tagen hatte IBM das Watson IoT Center in München offiziell in Betrieb genommen. Hier bietet IBM Beratungs- und Entwicklungsservices für Kunden und Partnerunternehmen an.

Redaktion

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