Da aktuell zur Ausnutzung der physische Zugriff auf einen USB-Port erforderlich ist, scheint die ThinkPwn-Lücke nicht ganz so dramatisch zu sein. Allerdisng ist durchaus Malware denkbar, die den Exploit auch anderweitig ausnutzen kann. (Bild: Shutterstock/KarSol)
Eine Gruppe von Cyberkriminellen bedient sich derzeit eines eher ungewöhnlichen Weges, um seine Opfer zur Installation von Ransomware zu verleiten. Sie verschicken per Post USB-Sticks, in der Hoffnung, dass die Empfänger sie mit ihren PCs verbinden und die darauf angelegte Schadsoftware so selbst in ihre Netzwerke einschleusen, wie die US-Bundespolizei FBI mitteilt.
Bei dem als BadUSB bezeichneten Angriff erfolgt der Versand der USB-Sticks über die US-Post sowie den Paketdienst UPS. Die USB-Sticks geben vor, entweder eine Corona-Warnung des US-Gesundheitsministeriums oder einen Geschenkgutschein von Amazon zu enthalten.
Wie The Record berichtet, richtet sich die aktuelle Kampagne gegen Organisationen in den Bereichen Transport, Versicherung und Rüstung. Sie erhalten USB-Sticks der Marke Lilygo. Werden sie mit einem PC verbunden, registrieren sie sich jedoch nicht als Massenspeicher, sondern als Tastatur. Auf diese Art können sie Tastatureingaben an das System übermitteln und die auf dem USB-Stick abgelegte Malware installieren.
Dem Bericht zufolge sind zahlreiche Angriffs-Tools auf den USB-Sticks abgelegt. Sie erlauben es der Schadsoftware auch, sich in Netzwerken zu verbreiten und weitere Malware einzurichten. Dazu gehören offenbar auch die Ransomware-Familien BlackBatter und REvil. Bei BlackBatter wird angenommen, dass es sich um einen Nachfolger der DarkSide-Gruppe handelt, die wiederum im Mai den US-Pipeline-Betreiber Colonial Pipeline gehackt hatte.
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