Die PCI Special Interest Group (PCI SIG) hat die Spezifikationen für PCI Express (PCIe) 6.0 veröffentlicht. Der neue Standard verspricht gegenüber der aktuellen Version PCIe 5.0 eine doppelte Bandbreite und auch eine deutlich bessere Energieeffizienz.
PCIe ist die Schnittstelle, über die Grafikkarten, WLAN und Solid State Drives auf einem Mainboard mit der CPU verbunden sind. Mit PCI 6.0 soll es möglich sein, eine Übertragungsrate für Rohdaten von bis zu 64 Giga Transfers pro Sekunde zu erreichen.
Bei 16 Lanes erhöht sich die Bandbreite in eine Richtung zudem auf 128 GByte pro Sekunde. Das entspricht einer Bandbreite von 8 GByte pro Sekunde bei einer Lane. Zum Vergleich, bei PCIe 5.0 sind maximal 64 GByte/s beziehungsweise 4 GByte/s möglich.
Damit ist PCIe 6.0 der bisher größte Einzelschritt in der Weiterentwicklung des Standards PCI Express. Laut Anandtech wird dies vor allem durch neue Techniken mit Pulse-Amplitude Modulation 4 (PAM4) und Flow Control Unit (FLIT) ermöglicht.
Wie auch seine Vorgänger garantiert PCIe 6.0 die Kompatibilität zu seinen Vorgängern. Nutzer können also ältere Geräte mit neuen Hosts verbinden und umgekehrt – jeweils mit den Einschränkungen, die die ältere Version vorgibt.
Erste Geräte, die den Standard unterstützen, werden aber wahrscheinlich erst im kommenden Jahr in den Handel kommen. In einer FAQ nennt die PCI SIG einen Zeitraum von 12 bis 18 Monaten für die Markteinführung. Samsung beispielsweise bietet erst seit Dezember 2021 Enterprise-SSDs an, die ein PCIe-5.0-Interface bieten – die Spezifikationen für PCIe 5.0 wurde allerdings schon 2019 verabschiedet.
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