Microsoft steigert Umsatz und Gewinn im zweiten Fiskalquartal

Microsoft hat wie im Vorquartal seinen Einnahmen und auch den Nettoüberschuss gesteigert. Der Umsatz im zweiten Fiskalquartal kletterte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 51,7 Milliarden Dollar. Seinen Nettogewinn erhöhte Microsoft um 21 Prozent auf 18,8 Milliarden Dollar oder 2,48 Dollar je Aktie. Das gute Ergebnis schreibt Microsoft vor allem der Cloud-Sparte zu.

Beide Kennzahlen übertreffen die Erwartungen von Analysten, die einen Profit von 2,31 Dollar je Anteilsschein bei Einnahmen von 50,9 Milliarden Dollar prognostiziert hatten. Im nachbörslichen Handel legte der Kurs der Microsoft-Aktie um 1,22 Prozent oder 3,51 Dollar auf 292 Dollar zu. Das aktuelle 52-Wochen-Hoch liegt bei 349,67 Dollar.

Nach Unternehmensangaben überschritt der Quartalsumsatz in den Monaten Oktober, November und Dezember erstmals die Marke von 50 Milliarden Dollar. Zuwächse erzielten demnach alle Produktgruppen. Office und Cloud für Geschäftskunden erzielten ein Plus von 14 Prozent, Office 365 für Geschäftskunden ein Plus von 19 Prozent, LinkedIn ein Plus von 37 Prozent und Dynamics 365 ein Plus von 45 Prozent.

Der Bereich Productivity and Business Processes nahm insgesamt 15,9 Milliarden Dollar ein (plus 19 Prozent) und generierte einen operativen Überschuss von 7,69 Milliarden Dollar (plus 24 Prozent). Die Intelligent Cloud Group, zu der Azure und andere Clouddienste gehören, steuerte 18,33 Milliarden Dollar zum Gesamtumsatz bei – und 8,20 Milliarden Dollar (plus 26 Prozent) zum operativen Ergebnis.

Die Sparte More Personal Computing meldete einen Umsatz von 17,47 Milliarden Dollar, 15 Prozent mehr als vor einem Jahr. Ihr operativer Gewinn verbesserte sich um 22 Prozent auf 6,36 Milliarden Dollar. Selbst der mit Windows-OEM-Lizenzen erzielte Umsatz erhöhte sich um 25 Prozent – im Vorjahreszeitraum lag das Wachstum noch bei einem Prozent.

Im laufenden dritten Geschäftsquartal rechnet Microsoft nun mit Einnahmen von 48,5 bis 49,3 Milliarden Dollar. Das dritte Fiskalquartal 2021 hatte Microsoft mit einem Umsatz von 41,7 Milliarden Dollar abgeschlossen.

Stefan Beiersmann

Stefan unterstützt seit 2006 als Freier Mitarbeiter die Redaktionen von Silicon.de und ZDNet.de. Wenn andere noch schlafen, sichtet er bereits die Nachrichtenlage, sodass die ersten News des Tages meistens von ihm stammen.

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