Siemens bringt ein Update seiner privaten 5G-Infrastrukturlösung für die Industrie auf den Markt. Die erweiterte Lösung unterstützt nun bis zu 24 Funkeinheiten, wobei jede Einheit einen Abdeckungsgrad von etwa 5.000 Quadratmetern aufweisen soll. Damit sollen Industrieunternehmen größere Flächen mit verbesserter Konnektivität bespielen können.
Ab sofort sei die verbesserte 5G-Infrastruktur in Brasilien, Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Österreich, Schweden und der Schweiz verfügbar. Weitere Länder sollen im Laufe des Jahres folgen. Ergänzend zum Ausbau der Infrastruktur führt Siemens den 5G-Router Scalance MUB852-1 ein, der Teil des Siemens-Xcelerator-Portfolios ist.
„Unsere verbesserte private 5G-Infrastrukturlösung ist ein weiterer Meilenstein für die vernetzte Produktion”, sagte Axel Lorenz, CEO von Process Automation bei Siemens. „Mit der erweiterten Abdeckung bei gleichbleibend zuverlässiger Konnektivität bedienen wir die wachsenden Anforderungen moderner Fertigungsumgebungen.“
Die verbesserte Lösung käme zu einem Zeitpunkt, da zuverlässige drahtlose Verbindungen in Produktionsumgebungen vor immer größeren Herausforderungen stünden, so Siemens weiter. Das herkömmliche unlizenzierte WLAN-Spektrum sei in überfüllten Umgebungen oft überlastet, was zu Kommunikationsausfällen und möglichen Produktionsstillständen führe. Demgegenüber sieht Siemens seine private 5G-Infrastruktur als dedizierte Netzwerklösung für betriebskritische Anwendungen. Zudem würden private 5G-Netze eine flexible Kommunikationsinfrastruktur schaffen, die für die Integration intelligenter Sensoren und Edge-Geräte erforderlich ist, womit datengesteuerte Entscheidungen in der Produktion durch die Anwendung von Künstlicher Intelligenz ermöglicht würden.
Aufbauend auf diesen Fähigkeiten hat Siemens seine Lösung speziell für industrielle Anwendungsfälle und Anforderungen entwickelt. Das System soll sich durch einen benutzerfreundlichen Ansatz mit einem unkomplizierten Konfigurationsprozess auszeichnen, der nur etwa 20 Variablen in einer einzigen umfassenden Web-Benutzeroberfläche erfordert.
Ein Dashboard bietet einen Gesamtüberblick über den Netzwerkstatus und sei auch für Nicht-IT-Experten zugänglich, so der Anbieter weiter. Während viele Branchenlösungen spezielles Fachwissen erforderten, stünden bei dem Ansatz von Siemens eine benutzerfreundliche Bedienung und eine einfache Implementierung im Vordergrund, um unternehmens- und geschäftskritische Anwendungen zu unterstützen.
Die private 5G-Infrastruktur eigne sich für viele Industriezweige, darunter die Fertigungsindustrie, die Lebensmittel- und Getränkeindustrie, die Pharmaindustrie, die Intralogistik, die Schwerindustrie und der Bergbau. Das System ermögliche es Unternehmen, ihre Netze unabhängig zu betreiben, ohne auf Drittanbieter angewiesen zu sein. Dank einer lokalen Installation sei eine verbesserte Cybersicherheit und ein besserer Datenschutz gewährleistet. Anwender könnten ihre Netzwerke flexibel an wechselnde Anforderungen anpassen und notfalls Fehler schnell beheben.
Laut ESET-Forschern hat sich die Gruppe RansomHub innerhalb kürzester Zeit zur dominierenden Kraft unter den…
Damit hängt die hiesige Wirtschaft beim Einsatz der Technologie zwar nicht zurück, ist jedoch auch…
Bitdefender-Labs-Analyse der ersten digitalen Erpressung von RedCurl zeigt, dass Angreifer lange unentdeckt bleiben wollen und…
Backup-Systeme haben in der Vergangenheit eine Art Versicherung gegen Angriffe geboten, doch Hacker versuchen nun,…
Forschende des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickeln erstes nationales Vorhersagemodell für kleine Flüsse.
Im Schnitt werden zum Schutz privater Geräte 5,10 Euro im Monat ausgegeben. Viele verzichten selbst…