silicon.de: Herr Petzhold, SAS hat ein neues Programm gestartet, um den drei Schwergewichtern SAP, IBM und Oracle Business Intelligence-Kunden abzujagen. Wieso glauben, Sie kann dieses Programm ein Erfolg werden?
Petzhold: Wir sehen eine große Verunsicherung auf Seiten der Kunden. Sie befürchten einschneidende Veränderungen im BI-Portfolio – zum Beispiel bei SAP/BO. Unserer Ansicht nach wird es im Bereich Dashboarding, Finanzplanung und – konsolidierung, Ad-hoc und Standard Reporting sowie Olap zu erheblichen Irritationen kommen. Einzig die Data Warehouse Funktionalitäten bleiben den Kunden mit dem Netweaver BI (BW) und BI Accelerator erhalten. Aber bis wann?
silicon.de: Nun feierte aber gerade erst die SAP die gelungene Integration von BO. Im zweiten Quartal habe man die wahrscheinlich beste Wachstumsrate bei BI in fünf Jahren gehabt.
Petzhold: Studien zeigen uns aber, dass am Markt durchaus Verunsicherung vorherrscht. Und die erfahren wir auch im Gespräch mit Kunden. Insofern sehen wir einen eindeutigen Handlungsbedarf.
silicon.de: Und wie sehen die folgenden Handlungen dann aus?
Petzhold: Wir gehen mit den Kunden direkt in Medias Res, sehen uns die mittlerweile zum dritten Mal geänderte Roadmap der SAP für BO an – und zweigen dann unser produktübergreifendes SAS-Portfolio auf. Wo sind die Unterschiede, wo die Risiken?
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