Über die Sicherheitslücke könnten anonyme Angreifer vertrauliche Daten wie Ausweisdaten, angesehene Filme und weitere sensible, personenbezogene Details der letzten Jahre auslesen, so die Experten. Bei den Stichproben habe man Standard-IT-Produkte gefunden, die über ungesicherte WLAN-Zugänge den Zugriff auf interne Datenbanken erlaubten. Das Hauptproblem stecke im Angebot eines Dienstleisters, der für Hotels umfangreiche WLAN-Applikationen zur Verfügung stellt, so die Unternehmenssprecherin.
Cirosec beschreibt in einer Mitteilung folgendes Szenario: “Durch eine SQL-Injection-Schwachstelle in der WLAN-Anmeldemaske erlangt ein Angreifer Zugriff auf die Datenbank zur Verwaltung von IPTV- und Wireless-LAN-Zugängen des Hotels. Bei den dort gespeicherten Daten handelt es sich beispielsweise um die Namen der Hotelgäste der letzen Jahre inklusive ihrer kompletten Postanschriften, E-Mail-Adressen, Telefon-, Handy- und Personalausweisnummern sowie die erhaltenen persönlichen Nachrichten.”
Des Weiteren sei es möglich, die Konfiguration der Fernsehgeräte in den Hotelzimmern auszulesen und zu manipulieren. Dadurch könnte man beispielsweise gezielt Gäste mit Falschmeldungen versorgen – von fingierten Nachrichten bis zum hotelweiten “Feueralarm”. In der Konfiguration seien zudem die ausgeliehenen Filme gespeichert. Auch Kreditkartennummer inklusive Verifikationscode und Gültigkeitsdatum würden innerhalb der Applikation unverschlüsselt übertragen.
Meist steht die Sicherheit von Infrastruktur und Cloud im Fokus. Auch Anwendungen sollten höchsten Sicherheitsanforderungen…
Das finnische Facility-Service-Unternehmen ISS Palvelut hat eine umfassende Transformation seiner Betriebsabläufe und IT-Systeme eingeleitet.
PDFs werden zunehmend zum trojanischen Pferd für Hacker und sind das ideale Vehikel für Cyber-Kriminelle,…
Laut Teamviewer-Report „The AI Opportunity in Manufacturing“ erwarten Führungskräfte den größten Produktivitätsboom seit einem Jahrhundert.
Microsoft erobert zunehmend den Markt für Cybersicherheit und setzt damit kleinere Wettbewerber unter Druck, sagt…
Nur 14 Prozent der Führungskräfte in der IT sind weiblich. Warum das so ist und…
View Comments
Schade...
...da wird gegackert aber kein Ei gelegt.